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23. Oktober 2017

Ihre Sicherheit liegt Uns am Herzen

Betreff:Rettungsdienst und Zivil- und Katastrophenschutz im LandkreisVorpommern-Greifswald

Sehr geehrte Frau Dr. Syrbe,
am 8. April 2011 wurde auf der A19 ein Unfall mit ca. 130 Verletzten und 8 Todesfällen durch einen Sandsturm verursacht. Im Januar diesen Jahres wurden erhebliche Abschnitte der Küste unseres Landkreises zerstört, in den Sommermonaten kommt es immer wieder zu schweren Verkehrsunfällen mit mehreren Verletzten, der Orkan Xavier wütete im Westen unseres Landes und die A20 stürzt ein. Die Häufung verschiedenster Ereignisse mit erheblicher Gefahrenlage, allein in diesem Jahr, veranlasst mich folgende Fragen zum Rettungsdienst und Zivil- & Katastrophenschutz zu stellen:
Rettungsdienst
1.
Wie hat sich das Einsatzaufkommen des Rettungsdienstes in den letzten 5 Jahren im Landkreis VG entwickelt? (Anzahl eingegangener Notrufe, Anzahl erfolgter Einsätze durch RTW, NEF, RTH)
2.
Wieviele Rettungswachen gibt es im Landkreis und wie sind diese zu jederzeit mindestens besetzt?
3.
Wie häufig kam es vor, dass Rettungsmittel nicht in vorgegebener Zeit am Unfallort waren, weil die Rettungsmittel noch durch weitere Einsätze oder sonstige Behinderungen gebunden waren?
4.
Hat der Landkreis ein Konzept / Maßnahmenplan für einen Großschadensfall/ Massenanfall von Verletzten? Wenn ja, wie sieht dieses Konzept aus und wurden alle Mitarbeiter im Rettungsdienst und der Leitstelle diesbezüglich geschult?
5.
Kommt es vor, dass Mitarbeiter im Rettungsdienst und der Leitstelle von Patienten in Rechtsstreitigkeiten verwickelt werden? Falls ja, wieviele Fälle sind dem Landkreis bekannt und steht der Landkreis den eigenen Mitarbeitern mit Rechtsbeistand zur Seite und wer trägt die Kosten?
Zivil- & Katastrophenschutz
1.
Wieviele Wehren gibt es im Landkreis und wieviel sind durchgängig einsatzbereit? In welchen Gebieten gibt es keine durchgängig einsatzbereiten Wehren?
2.
Welche Katastrophenschutzeinheiten hat der Landkreis zur Verfügung? Name der Einheit, Verwendungszweck, Status der Einsatzbereitschaft,Vorlaufzeiten bis zum Ausrücken, Leistungsfähigkeit. Ist die Einsatzbereitschaft der Einheiten durch regelmäßige Kontrollen des Landkreises sichergestellt?
3.
Auf welche Szenarien bereitet sich der Landkreis vor? Für welche Szenarien liegen Einsatzkonzepte / Maßnahmepläne vor? Wir sehen diese Konzepte aus?
Mit freundlichen Grüßen,
David Wulff (FDP)
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