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13. März 2013

Forschung am Wendelstein-7-X muss gesichert fortgesetzt werden

Die Finanzierung des Kernfusions-Forschungsprojektes Wendelstein 7-X am IPP in Greifswald durch den Bund und die Länder Bayern und Mecklenburg-Vorpommern muss auch nach 2013 fortgeführt werden. Das ideologisch bedingte Ansinnen der Grünen im Landtag, die international beachtete Grundlagenforschung in Mecklenburg-Vorpommern aufzugeben, ist der falsche Weg. Die FDP M-V begrüßt deshalb ausdrücklich den bisherigen Willen der Landesregierung zur Fortführung des Großforschungsexperimentes Wendelstein 7-X in Greifswald. Besonders erfreulich ist, dass die Landesregierung die Fortführung des Experiments und die Zusammenarbeit mit dem Bund endlich als alternativlos anerkennt.

Die zukunftsweisende Forschung am Standort Greifswald stärkt den Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort und kann einen bedeutenden Beitrag zum Energieproblem der Zukunft liefern. So ist es mehr als bedauerlich, dass die Verwaltungsvereinbarung wieder nur eine kleine Verlängerung für sieben Jahre ist.

Der Planungshorizont dieser Forschung geht wesentlich weiter und benötigt deshalb auch mehr Planungssicherheit. Wenn es schon keine bessere Finanzausstattung gibt, dann sollte es aus unserer Sicht wenigstens langfristige Planungssicherheit für 20 Jahre bestehen.

Derzeit gelten die Vereinbarungen nur für den Aufbau des Stellarators, doch es muss bereits jetzt die Zeit danach, die Erprobungs- und Experimentierphase vorbereitet und finanziell sichergestellt werden.

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