FDP Greifswald

Jeder zehnte Rettungswagen nicht rechtzeitig am Einsatzort

Veröffentlicht am: 13.12.2017 — Von: Marcel Zahn

Im Notfall zählt jede Minute. Dies gilt vor allem für den Einsatz von Rettungsdiensten. Wie eine aktuelle Anfrage des Mitgliedes des Kreistages Vorpommern-Greifswald David Wulff (FDP) nun aufzeigt, treffen 12,5% der Rettungswagen nicht innerhalb der maximal vorgeschriebenen Hilfsfrist von 15 Minuten am Einsatzort ein. Besonders bei zeitkritischen Verletzungen kann ein verspätetes Eintreffen von Notdiensten für die Betroffenen mit schweren Konsequenzen verbunden sein.


Die Gründe für eine Verspätung von Rettungsdiensten können vielseitig sein. Das Büro von Landrätin Dr. Barbara Syrbe konnte dabei keine genauen Gründe für die Verspätungen nennen, da diese nicht dokumentiert werden würden, so die Antwort auf die Anfrage. Gleichzeitig wird jedoch auf Szenarien wie Beeinträchtigungen durch „Wetter (Regen, Eis), hohes Verkehrsaufkommen, geschlossene Bahnschranken, Baustellen, hohes Einsatzaufkommen (Paralleleinsätze)“, verwiesen.


Hier fordert die FDP Vorpommern-Greifswald entschlossenes Handeln seitens des Kreises! Die Rettungskräfte müssen ihre Aufgaben in den vorgeschriebenen Zeiten wahrnehmen können, um so das Wohlergehen und Leben der Bürgerinnen und Bürger des Kreises zu schützen. Dafür müssen Einsatzpläne überdacht und im Ernstfall überarbeitet werden. Auch die Anschaffung von neuen Einsatzfahrzeugen oder die Schaffung neuer Strukturen muss in Betracht gezogen werden, damit kein Leben im Kreis sinnlos gefährdet wird.

 

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